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Ort
basis e.V. Gutleutstraße 8-12 60329 Frankfurt am Main
Mit Adam Khalil (New Red Order) und Toby Lee (NYU)
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Visuelle Wahrheitsregime“, organisiert von Laliv Melamed (Goethe-Universität Frankfurt, TFM), Felix Trautmann (HBK Braunschweig / Institut für Sozialforschung) und Franziska Wildt (Institut für Sozialforschung).
Was heißt es, etwas Gestohlenes zurückzugeben? Zumal dann, wenn diejenigen, die es gestohlen haben, vielleicht andere waren. Unabhängig davon, wer gestohlen hat, kann es – rechtlich, finanziell, emotional und politisch – schwierig sein, etwas Gestohlenes zurückzugeben. Die New Red Order (NRO), ein öffentlicher Geheimorden im Dienste der Selbstbestimmung und Zukunft der indigenen Bevölkerung, kann hierbei helfen.
Seit 1492 engagiert sich die NRO in der „Land Back“-Bewegung, die darauf abzielt, die Kontrolle der indigenen Bevölkerung über ihre angestammten Gebiete wiederherzustellen. Mit dem NRO-Mitglied Adam Kahlil sowie der Dokumentarfilmwissenschaftler:in und Mitstreiter:in Toby Lee sprechen wir über dieses laufende Projekt. In einer mäandernden, Schritt-für-Schritt-Anleitung zu „Giving It Back“ setzen die beiden sich mit der Fragen der Spekulation in den Bereichen Dokumentarfilm, Grundbesitz und politischer Praxis auseinander.
„Visuelle Wahrheitsregime" sind Schnittstellen von Bildern, Wissenssystemen und politischen (Un-)Ordnungen. Die Veranstaltungsreihe widmet sich visuellen, ästhetischen und künstlerischen Untersuchungen von Beweismitteln – und wie diese im Bereich des Rechts, der Medien und in Bezug auf Gewaltformen wirksam werden.
***Nächste Veranstaltung der Reihe: „Forensische Wahrheitsregime“ mit Başak Ertür (Goldsmiths) und Alisa Lebow (University of Sussex), im Anschluss an eine Vorführung des Films „Revision“ (Regie: Philip Scheffner).
Am 2. Juni, 18:30 Uhr, Pupille, Festsaal im Studierendenhaus (1. OG), Mertonstraße 26–28.