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Ort
basis e.V. Gutleutstraße 8-12 60329 Frankfurt am Main
Das Kollektiv de_colonialanguage und Ani Menua (X3 PostOst Agency, PostOstCafe) arbeiten an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Forschung. Ihre Praxis bewegt sich in Räumen von Migration, Übersetzung und alternativer Wissensproduktion. In transkulturellen Konstellationen mit diasporischen Communities entstehen Formate, die kollektive Erfahrung, künstlerische Praxis und öffentlichen Raum miteinander verweben.
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Seit den 1990er-Jahren sind Millionen Menschen aus Nord- und Zentralasien, dem Kaukasus, Osteuropa sowie Südosteuropa nach Deutschland eingewandert. Ihre Biografien wurden häufig durch politische Kategorien vereinfacht – ihre Abschlüsse entwertet, Identitäten auf eine Sprache reduziert, einige dieser Geschichten, im Falle postsowjetischer Migrant: innen, abschätzig unter beispielsweise “Russen” subsumiert – ihre Mehrfachzugehörigkeiten unsichtbar gemacht.
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Die Workshopreihe folgt drei Bewegungen: Deep Listening, Broad Perception, Critical Changes. Jeder Workshop endet mit einem gemeinsamen Spaziergang – einer Praxis des situativen Lesens im urbanen Raum. Geschichten von Migration, Zugehörigkeit und Verlust werden geteilt – nicht als Daten, sondern als gelebte Erfahrung. Das Projekt entfaltet sich zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Artikulation – und fragt danach, wie die Stadt als geteilter Raum neu gelesen werden kann.
Leseraum at basis e.V.
Gutleutstraße 8-12, 60329 Frankfurt am Main
Eine Reihe von drei Workshops im Rahmen der WDC 2026:
1. Deep Listening
2. Broad Perception
3. Critical Changes
8. Mai, 14:00 – 19:00 Uhr
9. Mai, 12:00 – 19:00 Uhr
10. Mai, 12:00 – 19:00 Uhr
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Anmeldung per E-Mail: de.colonialanguage@gmail.com (s. Open Call)
Mehr Informationen: Stories and Hopes of the Arrivals to Rhine-Main Archipelago