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State of High Performance
Jakub Choma, Claire Fontaine, Kasia Fudakowski, Martin Kohout, Ariane Loze, Pilvi Takala
02.09.2021 bis 05.12.2021

Eröffnung

Mittwoch, 01.09.2021 - 18:00 uhr

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag
11:00 - 19:00 Uhr

Samstag, Sonntag
12:00 - 18:00 Uhr

Ort

basis e.V. Gutleutstraße 8-12 60329 Frankfurt am Main

To-do-Listen, Zeitmanagement, konstante Leistungssteigerung, Stressbewältigung...
Das Credo einer hohen Produktivität ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Doch was versteht man eigentlich unter Produktivität? Warum scheinen wir konstant produktiv sein zu müssen und inwieweit wirkt sich dieser Effizienzdruck ebenso auf die künstlerische Produktion aus?

Die Gruppenausstellung State of High Performance beleuchtet einzelne Facetten dieses alle Lebensbereiche durchdringenden Leistungsprinzips und zeigt künstlerische Arbeiten von Jakub Choma, Claire Fontaine, Kasia Fudakowski, Martin Kohout, Ariane Loze und Pilvi Takala, die dem Leitbild der Produktivität auf ironische, affirmative, widerständige oder kritische Weise nachspüren.

Sie beleuchten nicht nur die Produktionsbedingungen und -prozesse, die auf eine hohe Produktivität ausgelegt sind, sondern fragen ebenso danach, wie sich Effizienz überhaupt ermitteln lässt. Inwieweit auch immaterielle oder künstlerische Arbeit jenen Mustern untergeordnet ist, spielt ebenso eine Rolle, wie die Frage welchen Stellenwert eine konstante Verfügbarkeit und Flexibilität innerhalb der von Konkurrenz bestimmten Produktion einnehmen. Welche Auswirkungen dies auf unsere geistige Konstitution sowie unsere sozialen Beziehungen hat und welche Reaktionen eine vermeintliche Verweigerung von Produktivität mit sich bringt, geraten dabei ebenso ins Blickfeld.

Mithilfe der Übertragung des Produktivitätsdrangs auf die eigene künstlerische Arbeitsweise, der bewussten Überzeichnung des Prinzips und seiner Folgen oder seiner konsequenten Umkehrung, reflektieren die gezeigten Werke weiterhin nicht nur die Strukturen jenes Gebots, sondern befördern ebenso eine kritische Hinterfragung des permanenten Produktivitätszwangs und dessen Folgen.

Kuratiert von Christin Müller

Mit freundlicher Unterstützung von: