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Perspicuus
Jakob Emdal, Jonas Kasper Jensen
08.06.2018 bis 22.07.2018

Eröffnung

Donnerstag, 07.06.2018 - 19:00 uhr

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag
11:00 - 19:00 Uhr

Samstag, Sonntag
12:00 - 18:00 Uhr

Führungen

Mittwoch, 20.06.2018 - 18:00 uhr
Mittwoch, 04.07.2018 - 18:00 uhr
Mittwoch, 18.07.2018 - 18:00 uhr

Ort

basis e.V. Gutleutstraße 8-12 60329 Frankfurt am Main

Wir freuen uns vom 8. Juni bis 22. Juli 2018 mit der Ausstellung Perspicuus die beiden ehemaligen Städelschule-Studenten Jakob Emdal und Jonas Kasper Jensen wieder in Frankfurt begrüßen zu dürfen.

Die Duo-Show zeigt eigens für die Ausstellung entwickelte Neuproduktionen, die in enger Zusammenarbeit der beiden dänischen Künstler entstanden sind. Von Fotografie, über Installation, Sound und Malerei nimmt die Ausstellung insbesondere die konstant fortschreitende Entwicklung unterschiedlicher Formen des Bildes im Kontext des technologischen und geschichtlichen Fortschritts in den Blick.

Jakob Emdal und Jonas Kasper Jensen untersuchen in ihren Arbeiten den Wandel der Bedeutung sowie der Rezeption des visuell Sichtbaren im Zusammenhang mit neuen Technologien und digitalen Bildträgern. Mithilfe von Fotografie aber auch raumgreifenden Installationen spannen sie eine Brücke zwischen dem physischen und digitalen Bild und analysieren die Strukturen der netzbasierten Bild- und Wissensproduktion. Gemäß dem Titel Perspicuus (lat. transparent, durchsichtig) setzen sich beide Künstler in ihren konzeptuellen Arbeiten mit der Einbindung und Entwicklung des digitalen Bildes sowie der Konstruktion und Darstellung netzbasierter Prozesse auseinander und machen sie sichtbar. Doch wie lassen sich algorythmische und technische Prozesse in eine bildhafte Darstellung überführen? Welche Eigenheiten lassen sich bei der Produktion und Nutzung des Lichtbildes im Internet ablesen? Und welche spezifische Ästhetik liegt ihnen zugrunde?

Mithilfe der künstlerischen Umwandlung, Übersetzung oder Vermischung dieser Prozesse gehen Emdal und Jensen diesen Fragen
nach und entwickeln vielschichtige Werke, die die abstrakten digitalen Vernetzungen im realen Ausstellungsraum greifbar machen. Sie hinterfragen dabei weiterhin nicht nur die Richtlinien der digitalen Bildnutzung, sondern ebenso die Wertzuschreibung sowie die spezifischen Rezeptionen des fotografischen Bildes im Netz als Form einer neuen Bildlichkeit.

Mit freundlicher Unterstützung von: