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INHABITING basis
Lea Letzel, Pedro Oliveira, Alexander Tillegreen
06.11.2020 bis 22.11.2020

Eröffnung

Donnerstag, 05.11.2020 - 19:00 uhr

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag
11:00 - 19:00 Uhr

Samstag, Sonntag
12:00 - 18:00 Uhr

Ort

basis e.V. Gutleutstraße 8-12 60329 Frankfurt am Main
Lea Letzel and Luísa Saraiva: A CONCERT/ EIN KONZERT (2018)_Photo: Tassilo Letzel

INHABITING basis

06.11.–22.11.2020, Eröffnung 05.11.2020

Mit INHABITING basis kooperiert basis e.V. erstmalig mit dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik für ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Ausgangspunkt ist das Artist-in-Residence-Programm INHABIT, das 2019 am Max-Planck-Institut in Frankfurt gegründet wurde. In diesem Rahmen arbeiten pro Jahr drei Gastkünstler*innen unterschiedlicher künstlerischer Disziplinen für drei Monate im Dialog und Austausch mit Wissenschaftler*innen des Forschungsinstituts. Die Ausstellung der ersten Ausgabe mit den Künstler*innen Lea Letzel, Pedro Oliveira und Alexander Tillegreen wird die künstlerischen Arbeiten zeigen, die während der Residencies im wissenschaftlichen Umfeld neu entstanden sind.

Lea Letzel wird sich in einer performativen Klanginstallation unter Verwendung des Mediums der Pyrotechnik mit Notationen und deren visuellen und auditiven Choreographie im Raum beschäftigen und dabei die Frage nach der Verbindung von Klängen mit kulturell vorgeprägten mentalen Bildern aufwerfen. In der installativen Soundarbeit von Pedro Oliveira, die sich mit der Nutzung von Akzenterkennungssoftware bei europäischen Asyl-Prozessen beschäftigt, wird Klang auf seine politische Dimension und seine inhärenten Machtstrukturen hin untersucht. Auch bei Alexander Tillegreen steht eine Soundinstallation im Zentrum seiner Arbeit, die sich der Konstruktion von Sprache entlang des Phänomens von sogenannten „Phantom Words” widmet.

Alle drei künstlerischen Positionen setzen sich inhaltlich und konzeptionell mit dem Thema Klang auseinander und zeigen jeweils unterschiedliche Zugriffe und räumliche Übersetzungen.

 

Lea Letzel studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Seit 2015 ist auch als Pyrotechnikerin ausgebildet. Sie hat an internationalen Ausstellungen sowie an Performances im Witte de With, Rotterdam; Maschinenhaus Essen; Theater Duisburg; Philharmonie Duisburg; Bundeskunsthalle Bonn; Bonner Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn; FrankfurtLAB, Frankfurt am Main; Acht Brücken Festival, Köln; Edit- Russ- Haus für Medienkunst, Oldenburg; PACT Zollverein, Essen teilgenommen.

Pedro Oliveira hat an der Universität der Künste Berlin promoviert sowie einen MA in Digitale Medien der Hochschule für Künste Bremen. Zuletzt war er als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter für Medien- und Kulturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig. Außerdem ist er Gründungsmitglied der Plattform Decolonising Design. Seine künstlerischen Arbeiten wurden in internationalen Ausstellungen gezeigt / aufgeführt, u.a. bei SAVVY Contemporary, Berlin; IASPIS, Stockholm; HKW, Berlin; transmediale Festival, Berlin, Deutschlandradio Kultur; ctm Festival, Berlin (HAU2); Goethe-Institut Brüssel, Belgien; sonorities Festival, Belfast; ACUD Macht Neu, Berlin

Alexander Tillegreen absolvierte 2017 seinen Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste-Städelschule. Zusätzlich studierte er Bildende Kunst an der Cooper Union School of Art in New York und Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Sound Studies an der University of Copenhagen. Alexander Tillegreen nahm an internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen sowie an Performances im MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST Frankfurt; CTM Festival, Berlin; Kunsthalle Darmstadt; fffriedrich, Frankfurt; Agnes Maybach, Galerie, Köln; Jean Claude Maier Galerie, Frankfurt; Tom Christoffersen Gallery, Kopenhagen; Fotografisk Center, Kopenhagen; Code Art Fair, Kopenhagen; und Statens Museum for Kunst, Kopenhagen teil.